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Diana: Warum siehst du so unverschämt gut aus? Diana: Ich hab da ein paar Tricks. Früh schlafen gehen, meistens gegen drei oder vier Uhr morgens und früh aufstehen, so gegen acht oder neun. Dann ordentlich Kaffee und Zigaretten in den Kopf stopfen und schon geht es los. Davon bekommt man prima Augenringe, die man dann als Schmuck verkaufen kann. Ganz wichtig: Die Vitamin C Tabletten von Aldi. Die halten mich fit, die machen mich schlank, was anderes esse ich nicht. Obst z.B. find ich fies. Der Saft einer Orange läuft einem immer den Arm runter, da kann ich ja gleich anfangen, Fenster zu putzen.
Diana: Warum schreibst du? Es gibt doch Fernseher? Diana: Ich hab mal versucht, fernzusehen. Dann bin ich mit dem Ding eingeschlafen und war total unbefriedigt. Also hab ich gedacht, mach doch mal was ganz anderes, etwas, das in diesen Zeiten kaum noch jemand tut, weil es ja SMS gibt. Schreib doch mal ganze Sätze. Tja, und dann hab ich mich ein bisschen konzentriert und es ging irgendwie.
Diana: Hast Du manchmal Hunger? Diana:
Meistens, aber ich komm nicht zum Essen, weil ich während der Nahrungsaufnahme nicht rauchen kann. Außerdem kann ich nicht kochen. Dann find ich es auch ekelig, dass Lebensmittel immer so hart und eiskalt sind wie die Salami-Pizza von Salto.
Diana: Wenn du so viel rauchst, stört es Dich nicht, dass die Zigaretten 2003 teurer geworden sind? Diana:
Och nee, warum? Wenn ich dafür 100 Briefe verschicke, hab ich doch wieder einen Euro gespart! Das Porto ist doch so billig geworden.
Diana: Wen magst du am liebsten? Diana: Meine Lillywurst.
Diana: Wer ist das? Diana: Meine Nackenrolle aus dem Lidl. Die ist treu, die kann ich auf 60 Grad waschen und sie lügt nie.
Diana: Stört das die Frauen nicht beim Sex? Diana: Ist mir egal. Mich gibt es nur im Doppelpack mit Lillywurst.
Diana: Was bedeutet Glück für Dich? Diana: Wenn du denkst, das Bier wär alle, und du findest noch ne angebrochene Flasche Rotwein in der Ecke und eine Dose Fisch in Tomatensoße im Kühlschrank.
Diana: Ist Glück planbar? Diana: Kommt drauf an. Wenn man genug Rotweinreste und Fischdosen in der Küche stehen hat…
Diana: Was machst Du, wenn Du es nicht schaffst, eine Dose Fisch aufzuessen? Das stinkt doch. Diana: Ich stelle sie ins Gefrierfach und warte, bis ich ausziehe. Die Küche verkauf ich dann.
Diana: Was ist Dein Lieblingswort? Diana: Klitoris.
Diana: Warum? Diana: Das zergeht einem so schön auf der Zunge.
Diana: Wem kann man heute noch vertrauen? Diana: Der Deutschen Telekom, der Deutschen Post und der Deutschen Bahn. Sie verfolgen alle das gleiche Ziel: Nie ans Ziel zu kommen.
Diana: Ganz ehrlich, unter uns Pastorentöchtern, auf was für Frauen stehst Du? Diana:100.000 Euro Netto-Einkommen, chronisch abwesend, weil berufstätig und ich darf mit dem Z3 über die Ehrenstraße fahren und die Kreditkarte mit benutzen.
Diana: Und was findest du scheiße? Diana: Topinamburpürree beim Asiaten, weil das im Grunde gepanschte Kroketten sind.
Diana: Wem würdest Du Dein Auto anvertrauen? Diana: Meiner schwulen Freundin Helga alias Ali. Die fährt immer im 1. Gang und da brauch ich keine Angst zu haben, dass sie irgendwo vor fährt.
Diana: Es geht das Gerücht um, Du würdest gerne knutschen. Stimmt das? Diana: Von dem Gerücht hab ich auch schon gehört, aber ich weiß immer nie, mit wem ich geknutscht hab und insofern halt ich es für ein Gerücht.
Diana: Du hast so einen süßen Waschbärbauch. Was hat der gekostet? Diana: Frag Jutta aus dem Vampire. Die hat das Geld.
Diana: Bevor ich es vergesse. Was hat es mit dem Buch „Die Mösenmafia. Lesben und andere Pauschalterroristen“ auf sich? Diana: Ich wollte der Welt mal ein bisschen Kultur an den Balch dran ran tun und Lesben kriegen ja selten Kinder, weil sie diese immer vor dem Zigarettenautomaten in der Kneipe vergessen würden. Also hab ich gedacht, ich reproduzier mich mal intellektuell sozusagen. Schwule machen das oft, indem sie sich künstlerisch betätigen. Ich denke da an Stefan Raab oder Dieter Bohlen. Tja, und da hab ich einfach in die Tasten gehauen, weil das Fernsehprogramm halt nervt. So war das gewesen.
Diana: Danke. Diana: Bitte. Wo gehen wir jetzt hin? Du gefällst mir.

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